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28. September 2015

Finanztipps für KMU | September 2015

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10. September 2015

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24. August 2015

Finanztipps für KMU | Juni 2015

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24. April 2015

Finanztipps für KMU | April 2015

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23. April 2015

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Was versteht man unter Fortbestandsprognose?

Das Insolvenzrecht und die einschlägige Rechtsprechung haben in den letzten Jahren die rechtliche Problemstellung, wann ein Krisenunternehmen weitergeführt werden darf, neu definiert. Dabei wurde dem Begriff der Fortbestehensprognose (Fortbestandsprognose) eine immens große Bedeutung zuerkannt. Vor einem Insolvenzantrag wegen Überschuldung (nicht bei Zahlungsunfähigkeit!) ist eine Einschätzung über die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens zu treffen. Diese Einschätzung wird in einer Fortbestandsprognose getroffen. Oder anders gesagt: Besteht eine rechnerische Überschuldung, ist eine positive Fortbestehensprognose die einzige Möglichkeit ein Insolvenzverfahren zu vermeiden, ohne damit rechtliche Risiken eingehen zu müssen.

Auf Seite der Unternehmen gilt dies speziell für die unternehmensrechtlichen Geschäftsführer/Vertreter, die im Falle der Verzögerung einer Insolvenzanmeldung mit Haftungsrisiken und im Extremfall mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Wann benötigt man eine Fortbestandsprognose?

Auf Seite der Kapitalgeber gilt dies vor allem für Banken, die sich mit der Finanzierung eines insolventen Unternehmens den Risiken diverser Anfechtungsmöglichkeiten im Insolvenzfall aussetzen würden. 

Wann läutet man die Alarmglocke?